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Mecklenburgische Seenplatte
Mecklenburg Vorpommern
 

                                    Historische Begründung für das Gemeindewappen Ivenack

Ivenack wurde in einer am 15. Mai 1252 in Stavenhagen ausgefertigten Urkunde erstmals erwähnt, als Ritter Reinbern von Stove das Kloster Ivenack („Juenach“) stiftete und bewidmete (Mecklenburgisches Urkundenbuch Nr. 691).
Dieser Reinbern von Stove führte als Wappen einen geteilten Schild, überdeckt von einem Schräglinksbalken (Die Wappen des Adels in Pommern und Mecklenburg. J. Siebmacher`s großes Wappenbuch. Band 18, Neustadt an der Aisch 1978).
Der Ortsname Ivenack geht auf ein altslawisches Wort zurück und bedeutet soviel wie „Weidenort“ (Paul Kühnel. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. 46. Jahrgang, Schwerin 1881).
Dennoch ist Ivenack nicht durch Weiden, sondern durch seine uralten Eichen bekannt geworden. Obwohl es in der Kommunalheraldik Mecklenburg-Vorpommerns zahlreiche Eichen, Eichenblätter und –früchte gibt, ist wegen der überregionalen Bedeutung der Ivenacker Eichen als Naturdenkmal die Verwendung einer Eiche als gemeine Figur im Wappen der Gemeinde Ivenack gerechtfertigt.

Deshalb wurde als dominierende gemeine Figur eine Eiche in den Schild des Wappens gesetzt.

Als weitere Begründung für die Eiche im Wappen sei darauf verwiesen, daß die Ivenacker Eichen der Sage nach sieben verwunschene Nonnen sind, die, nachdem sie ein Gelübde gebrochen hatten, zur Strafe in Eichen verwandelt wurden. Erst nach tausend Jahren sollen die Eichen sukzessive absterben und damit die Nonnen erlöst werden (Albert Niederhöffer. Mecklenburg´s Volkssagen. Bremen, Rostock 1998).
Als eigenes Symbol für das Kloster, das bis zur Säkularisation in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Geschichte des Dorfes maßgebend bestimmte, steht im Wappen das Symbol der Zisterzienser, der Rot-Silber geschachte Balken, der im konkreten Fall jedoch schmaler und nur als Leiste ausgeführt wird.
In der Diskussion um das Gemeindewappen wurde der Wunsch geäußert, den bekannten Hengst „Herodot“ auch im Wappen darzustellen. „Herodot“ war ein bekannter Apfelschimmel aus dem Gestüt Ivenack, so berühmt, daß selbst Napoleon nach ihm suchen ließ, um ihn nach Frankreich zu bringen, worauf das Tier – allerdings vergeblich – in einer hohlen Eiche versteckt wurde. Nach den Napoleonischen Kriegen gelangte das Tier zurück nach Ivenack.

Um „Herodot“ im Wappen zu symbolisieren, wurde in ein rechtes Schrägeck ein linksgewendeter Pferdekopf gesetzt.

Blasonierung des Wappens:

„In Gold, belegt mit einem roten Schrägeck, darin ein silberner linksgewendeter Pferdekopf, eine grüne bewurzelte Eiche mit fünf grünen Früchten, eine rot-silberne in zwei Reihen geschachte erniedrigte Leiste überdeckend.“